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Spart ein Induktionskochfeld wirklich Strom ?

Eine wirklich spannende Frage ist natürlich, ob eine Doppel Induktionskochplatte die laufenden Stromkosten daheim merkbar verringert.  Studien zeigen, dass vor allem bei Garvorgängen und kurzen Bratvorgängen sich ein Sparvorteil bemerkbar macht.

Die Vorteile dieser neuen Technologie gegenüber den altbekannten Kochplatten sind ganz klar. Ein großer Unterschied ist, dass die Fläche neben der Herdplatte kalt bleibt. Bei der Induktion wird auch nur Wärme erzeugt, wenn ein geeigneter Topf auf der Platte steht. Die daraus entstehenden Energieeinsparungen hat Stiftung Warentest im Jahr 2004 und auch 2009 ermittelt. Die verschiedenen Kochfelder wurden auf ihren Energieverbrauch bei 3 verschiedenen Funktionen untersucht:

  • Essen warm halten
  • Essen erhitzen
  • Wasser erwärmen

Bei dem Test 2004 ergab sich der größte Energieverbrauchsunterschied im Vergleich zur gusseisernen Platte und dem Induktionskochfeld. Bei Induktion wurde zwischen 31 % und 43 % weniger verbraucht. Im Jahr 2009 ist der Vergleich von Ceranfeldern und Induktionsplatten auch für die Induktion mit einem Ersparnis von 20 % ausgefallen. Somit hat ein Induktionskochfeld ein gutes plus gegenüber den herkömmlichen Herdplatten.

Mittlerweile ist es auch möglich mit einem Induktionskochfeld Wasser fast so schnell wie mit einem Wasserkocher zum Kochen zu bringen. Dies ist durch die Booster-Funktion möglich, welche viele Induktionskochfelder mit sich bringen. Hierbei ist ein weiterer Vorteil des Induktionskochfeldes zu sehen. Beim weiteren Kochen ist der Energieverbrauch jedoch nur noch ein wenig geringer, als bei einem Ceranfeld.

Die Europäische Kommission prüft aktuell die Möglichkeit, auch hier das bekannte Energielabel einzuführen, damit man leichter einen Vergleich des Energieverbrauches bekommt.

Ein großer Faktor des Energieverbrauches hängt aber auch vom Kochen selber ab. Das Stromsparpotenzial kann deutlich besser ausgeschöpft werden, indem der Topf genau auf das Kochfeld passt und der Deckel beim Erhitzen auf den Topf gelegt wird.

Damit man den Vergleich etwas anders darstellt: Ein Induktionskochfeld im Standby-Modus verbraucht im Monat etwa 8 Kilowattstunden, ein Feld mit Strahlungsbeheizung benötigten dagegen knapp 10 Kilowattstunden.

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